Samstag, 2. Februar 2013

Flop des Monates: Die Trantüten von Panem

                                            
Titel: Die Trantüten von Panem
Originaltitel: The Hunger Pains
Autoren: The Harvard Lampoon
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 194
Links: Leseprobe
Serie: /
Band: Einteiler
Für Fans von: Büchern ohne Romantik, welche viel Humor beinhalten
eigene Altersempfehlung: 13 (weil evtl. manche glauben könnten, dass man sich so dumm wie Katniss benehmen soll)
Rezension: Niz





Klappentext:

Die ultimative Parodie auf Suzanne Collins’ Weltbestseller »Die Tribute von Panem«

Nordamerika existiert — allerdings in etwas veränderter Form. An die Stelle einer demokratisch gewählten Volksvertretung ist ein grausames, totalitäres System getreten, aber wenigstens ist dort alles gut organisiert. Jedes Jahr veranstaltet die Regierung ein lustiges Turnier an der frischen Luft, bei dem nur einer der Kandidaten überleben wird. Man kommt zwar ins Fernsehen, wenn man mitmacht, aber wer würde schon freiwillig an einer Veranstaltung teilnehmen, deren Ende man mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit nicht erlebt? So blöd kann doch keiner sein, oder? Kantkiss Neverclean schon … 


Eigene Zusammenfassung:

Die Geschichte entspricht im wesentlichen, der von den Tributen von Panem außer den Abänderungen, die das Buch humorvoll erscheinen lassen sollen)

Katniss meldet sich mehr oder weniger freiwillig als Tribute anstatt ihrer Schwester Prin, die sich ziemlich darüber freut nicht selbst als Tribut antreten zu müssen und keinerlei Mitleid gegenüber ihrer Schwester empfindet, obwohl
sie ihr quasi das Leben gerettet hat. Katniss probiert alles locker zu nehmen und sich nicht all zu viel Stress zu machen. Und dann beginnt der Kampf auf Leben und Tod, bei welchem sich fast keiner so wirklich der Situation bewusst ist...


Cover:

Ich finde das Cover für eine Parodie ziemlich passend und die Idee mit dem Grillhähnchen ist genial. Dadurch erlangt es auch neugierige Blicke, die einen schließlich zum Kauf bringen. 


Meinung:

Als ich mir anfangs die Leseprobe durchgelesen habe, konnte mir das Buch einige Kicher entlocken und ich beschloss es mir zu besorgen. 
Nachdem ich aber einige Seiten gelesen habe, musste ich feststellen, dass Katniss keinerlei Gehirn aufweißt und dieses Detail regt einen einfach dermaßen auf z.B. Jemand wirft eine Vase gegen sie und sie glaubt diese Person ist nett zu ihr und möchte ihr nur beim einschlafen helfen.
Solche ähnlichen Situation treten öfters auf und um Pita scheint es auch nicht gerade besser zu stehen: Ich zitiere: "Ich hoffe nur, dass alle Tribute nach den Hungerspielen Freunde bleiben."
Allerdings gab es immer wieder zwischendrine Stellen, die durchaus Potential und Humor aufweißen: Ich zitiere:"Tribut nicht zu verwechseln mit Tribun. Ein Tribun bezeichnet einen politischen oder militärischen Amtsträger im alten Rom, während ein Tribut einfach nur eine arme Sau ist."
Der Schreibstil ist eigentlich leicht verständlich außer die Stellen an den Evi redet. Manche davon habe ich auch nach mehrfachen Lesen nicht verstanden: "Ned wiedadabelem! Und dudas dia Schleich da weg!"
Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, dass ich außer "schleich da weg" nichts verstehe, aber ich kenne selbst kaum Leute, die einen Dialekt haben.
Originell ist es auf jeden Fall, aber, ob das in diesem Fall positiv gemeint ist, ist eine andere Frage. Außerdem war es für mich durch die Kommentare von Katniss überhaupt nicht spannend und romantisch war schon gar nicht, da sie nicht wusste, wie man küsst und einfach das Gesicht des Gegenübers abgeschleckt hat. Das ist definitiv nicht romantisch. Auch das Ende war echt enttäuschend. Ich hätte mir bei so viel schwarzem Humor und allem drum und dran wenigsten (Achtung Spoiler!) ein Happy End gewünscht und das Ende war alles andere als ein Happy End. Pita stirbt, weil er aus Hunger eine giftige Beere ist. Katniss möchte den aller letzten übrigen der zwischen ihren Sieg mit Pita steht doch nicht umbringen, weil er ganz plötzlich behauptet, dass er sie liebt und in der Situation war es offensichtlich, dass er nur dem Tod entrinnen wollte. Aber Katniss hat ihn natürlich geglaubt und Pita im Stich gelassen für einen Typen der am Ende sogar zu gibt, dass er sie nicht liebt und nur weiterleben wollte und sich noch nicht mal dafür bedankt, dass sein Leben verschont wurde. Pita wurde als Hundewelpe wiederbelebt, aber das ist noch lange kein Trost.
Ich musste euch das Ende sagen, da ich das Buch zum Kauf keines Falls weiterempfehle und es nur Geldverschwendung wäre und ich euch so auch gleich das Ende verraten kann. Das Buch ist zweimal gegen die Wand geflogen, da mich das Ende so dermaßen aufgeregt hat und da Evi so merkwürdig geredet hat. 
Also lautet mein Fazit, dass dieses Buch nur Zeit und Geldverschwendung ist und ich rate von einem Kauf dringend ab. 



Buchtrailer:




Bewertung:

Schreibstil: ★★
Charaktere: ★
Emotionale Tiefe:
Originalität: ★★★★
Dramatik:  ★
Humor: ★★★☆☆ (3,5)
Spannung: ★
Romantik: 
Charme: ★☆
Gesamt: ★☆ 






Kommentare:

  1. @ Niz und alle anderen von Annik (LOL in seinem eigenen Blog zu kommentieren) Ich sla ehemalige Bayerin kann sagen das Evi Bayrisch spricht. Die Übersetzung lautet : Nich wiederbeleben und du da schlch di weg ! Schleich di Weg -> Hau ab!
    Ich glaube die Überstzung ist korrekt, beim Lesen dachte ich auch Uiuiui ob das mal jemand versteht! Ist halt nicht normal das jeder Bayrisch versteht <3

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    1. Danke für die Übersetzung. Du hattest beim Lesen wahrscheinlich weniger Probleme. ;)
      Aber selbst, wenn ich sie immer verstanden hätte, wäre meine Beurteilung nicht besser ausgefallen.
      Niz ;)

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  2. Hm...

    Also Parodien sind ja genrell oft nicht gut...

    LG Lisa

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  3. Ehrlich gesagt, hätte ich von dem Buch auch nicht viel erwartet. Ich bin ein absoluter Fan von Ironie und so und vertrete die Ansicht, dass gute Parodien die aufrichtigste Form der Verehrung sind (wie Otto es mal gesagt hat), aber es gibt Dinge, die muss man einfach nicht parodieren und Panem gehört dazu. Das Thema ist einfach viel zu ernst...
    Allgemein mag ich Buch-Parodien nicht besonders...
    Kennst du gute Parodien?
    Würde mich mal interessieren :D

    LG
    Charlie

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  4. Ich werde ja schon sauer wenn ich dass sehe... im ernst. Okay, der Trailer ist irgendwie genial und das Cover ist eine gute Idee, aber irgendwie finde ich es doof das es von Die Tribute von Panem eine Parodie gibt. Ich wahr damals Fan von Twilight und trotzdem konnte ich lachen als die Parodie rauskam, denn oft haben mich manche Stellen im Buch selbst genervt und ich fand sie bescheuert, wie zB Bella sich verhalten hat. Aber DAS hier finde ich unmöglich, denn Die Tribute von Panem ist ernst und überhaupt nicht dämlich oder erbärmlich und toll und dazu eine Parodie zu schreiben finde ich einfach verdammt ... SCHEISSE (man das musste raus -.-") weil es alles in den Dreck zieht. Besonders mein Armer Cinna. Ich meine die Filme und Bücher sind Großartig (Besonders Cinna *heul*) und haben das nicht verdient! BESONDERS CINNA NICHT! *In Gedanken Parodieschreiber erwürg*

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    1. Hach dein Kommi ist viel witziger xDD Ich mochte cinna schon immer xDD Aber der Trailer ist schon gut gemacht! Und ehrlich? Ich habs bis s 50 geschafft , habe es abgebrochen und Niz mussst es dann lesen xDD Sie ist die mit mehr Sitzfleisch von uns beiden , hahah xD

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